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Die CHS Wieselburg ist seit Herbst 2006 eLSA Schule.
Unser Modell: ITi – Informations-Technologie integrativ.

Unterricht am Computer in verschiedensten und teilweise neuen, selbst erstellten Gegenständen aber ohne auch nur eine Stunde „Informatik“. Das war von Anbeginn das Patentrezept der Computerhauptschule Wieselburg. Der Computer als Werkzeug also – niemals als Selbstzweck. Im Zentrum stand das Lernen im Rahmen der Lehrpläne – effizienter gestaltet durch die ernsthafte Einbindung einer zeitgemäßen Kulturtechnik.

Erst das eLSA-Projekt verfolgt einen ähnlichen, wie wir meinen zukunftsträchtigen Ansatz, weshalb es für uns ein logischer Schritt ist, daran mitzuwirken. Es gibt uns endlich die Gelegenheit, unseren eUnterricht – eingebunden in die neue „eLSA-Familie“ – vertiefen und verbreitern zu können. Konkret versprechen wir uns durch den Einsatz des computerunterstützten Unterrichts in von unserem Modell noch nicht ausreichend erfassten Gegenständen wesentliche Entwicklungsmöglichkeiten. Zielformulierungen und die Überprüfung des Erreichten geben uns darüber hinaus Gelegenheit, diese Bemühungen noch fundierter zu dokumentieren und damit vielleicht an einer verbindlichen Norm mitzuarbeiten, die der Wegbereiter für eine neue Schulkultur im Bereich des eLearnings sein könnte.

INFORMATIONS-TECHNOLOGIE integrativ: Wie bereits seit dem Schuljahr 1999/2000, ist auch weiterhin die Informations- und Kommunikationstechnologie Schwerpunkt unseres schulautonomen Profils und in das Projekt eLSA integriert. Das bedeutet, dass die vorhandenen Materialien der schulautonomen Gegenstände zunehmend in Moodle implementiert werden, den Kindern ist es dadurch möglich, auch von zu Hause auf den Vorlagenpool zuzugreifen. Jede Schülerin, jeder Schüler erwirbt – gekoppelt an bewährte Unterrichtsgegenstände – in jedem der vier Schuljahre Grundkompetenzen in Bezug auf Neue Medien.

Wer einen Grundstein für sein weiteres Fortkommen an weiterbildenden Schulen und im Berufsleben legen möchte, dem bieten sich Prüfungen für den Europäischen COMPUTERFÜHRERSCHEIN an. Bis heute wurden an der CHS bereits über 1 700 (!) Einzelprüfungen positiv bestanden, 193 Schüler sind bereits im Besitz des Europäischen Computerführerscheins. Gemeinsam mit dem Abschlusszeugnis der 4. Klasse auch den ECDL “in der Tasche” zu haben, ist für unsere Schülerinnen und Schüler eine besondere Auszeichnung!

UNERLÄSSLICHES BASISWISSEN: Die verbindlichen Übungen GRAFIKWERKSTATT, SCHREIBWERKSTATT, RECHENWERKSTATT und CAD-WERKSTATT vermitteln als Bestandteil des Unterrichtsangebots ab der 1. Klasse Grundfertigkeiten und Grundverständnisse. Da sie sich als Erweiterung der Gegenstände Bildnerische Erziehung, Deutsch, Mathematik und Geometrisches Zeichnen verstehen, kommen weder PC-Know How noch Lehrplan zu kurz.

Schon ab der 1. Klasse hat jede Schülerin, jeder Schüler darüber hinaus die Möglichkeit, aus Schwerpunktkursen zu wählen, um ihr/sein Wissen und Können ihren/seinen individuellen Neigungen entsprechend zu vertiefen. Dazu dient ein breit gefächertes Angebot an Freigegenständen und unverbindlichen Übungen, die, aufeinander aufbauend, sogar die Möglichkeit zum Erwerb des ECDL beinhalten.

1. Klasse:

GRAFIKWERKSTATT
Parallel zum herkömmlichen Unterricht aus Bildnerischer Erziehung werden dem Lehrplan entsprechende Inhalte mit Hilfe von vektor- und pixelorientierten Mal- und Zeichenprogrammen vermittelt.

SURFSCHULE (Unverbindliche Übung)
Wer surft, kommt überall hin, aber gelangt er dorthin, wohin er tatsächlich will? Grundverständnisse, grundlegende Fertigkeiten sowie Orientierungshilfe – auch in Bezug auf das ECDL-Modul 7 – vermittelt dieser Gegenstand. Ziel ist der Erwerb einer kritischen Kompetenz im Umgang mit dem Internet, die Schüler(innen) in die Lage versetzt, das Internet für ihre Zwecke effizient zu nutzen.

2. Klasse:

SCHREIBWERKSTATT
Themen des Deutschunterrichts werden in Absprache mit dem Deutschkoordinator aufgenommen und mit Hilfe von Textverarbeitungsprogrammen dem jeweiligen Kenntnisstand entsprechend vertieft. Dabei werden Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der elektronischen Textverarbeitung geläufig.

PRÄSENTATIONSPROFI (Unverbindliche Übung)
ECDL Modul 6 – Präsentation
Ausgehend von einem altersgemäßen, spielerischen Zugang zur Materie, in dem die Lehrplanforderungen der Bildnerischen Erziehung (Animation,…) und aus Deutsch (Referate,…) nicht zu kurz kommen, wird die Basis für eine erfolgreiche ECDL-Prüfung gelegt.

3. Klasse:

RECHENWERKSTATT
ECDL Modul 4 – Tabellenkalkulation
So wird die Mathematik auch in der Wirtschaft gehandhabt. Statt Buch, Heft und Taschenrechner kommt die Tabellenkalkulation zum Einsatz. Inhalte aus dem Mathematikunterricht der 3. Klassen werden mithilfe des Computerprogramms weitgehend selbstständig bearbeitet.

CAD-WERKSTATT (Geometrisches Zeichnen – Computer Aided Design)
Vektororientierte Zeichenprogramme zur Erstellung präziser Zeichnungen werden den Schülerinnen und Schülern nahe gebracht. Eine Vertiefung des geometrischen Verständnisses sowie selbstständiges Arbeiten gehen Hand in Hand.

WORD (Unverbindliche Übung)
ECDL Modul 3 – Textverarbeitung
Aufbauend auf die Kenntnisse aus der Schreibwerkstatt bringt dieser Kurs den Teilnehmerinnen und Teilnehmern alle Raffinessen eines Textverarbeitungsprogramms nahe. Vom gelungenen Layout bis zum Serienbrief beherrschen sie am Ende alles, was ihnen für eine erfolgreiche ECDL-Prüfung abverlangt wird.

INTERNETPROFI (Unverbindliche Übung)
ECDL Modul 7 – Internet
Ziel ist der mündige Internet-Benutzer. Information, Suchdienste, Kommunikation mit Hilfe des Internet, Allgemeines über das World Wide Web, E-mails etc. stehen ebenso auf dem Programm wie das Erstellen einer eigenen Homepage und die Einführung in das Webdesign. Theoretisches Basiswissen ist nicht nur zum besseren Verständnis unerlässlich, sondern auch im Hinblick auf die ECDL-Prüfung.

PROGRAMMIEREN (Unverbindliche Übung)
Der Schwerpunkt dieser Übung liegt in einer ersten Einführung in die Logik des Programmierens. Der Unterschied zwischen zeilenorienter und objektorientierter Programmierung wird mithilfe von “Karol the Robot” und “Scratch” erarbeitet, ein spielerischer Einstieg ist damit gegeben. Die weitere Umsetzung von lokal lauffähigen und browserfähigen Applikationen erfolgt mit Visual Studio .net.
4. Klasse:

CAD-WERKSTATT (Geometrisches Zeichnen – Computer Aided Design)
Vektororientierte Zeichenprogramme zur Erstellung präziser Zeichnungen werden den Schülerinnen und Schülern nahe gebracht. Eine Vertiefung des geometrischen Verständnisses sowie selbstständiges Arbeiten gehen Hand in Hand.

DATENBANKEN (Unverbindliche Übung)
ECDL Modul 5 – Datenbank
Alles, was man über Datenbanken wissen muss, wie man sie anlegt, wie man sie verwaltet, wie man Nutzen daraus zieht, ist Inhalt dieser unverbindlichen Übung. Der Umgang mit Datenbanken ist im betrieblichen und privaten Bereich weitgehend verbreitet. In diesem Modul lernen die Schüler, wie Datenbanken angelegt, verwaltet, geändert und für effiziente Auswertung genutzt werden können. Der Besuch dieses Kurses ermöglicht das Ablegen der Prüfung für das Modul 5 des ECDL.

IT-GRUNDLAGEN (Unverbindliche Übung)
ECDL Modul 1 und 2 – IT-Grundlagen und Betriebssysteme
Der ECDL in der Zielgeraden: Ausgehend von Informationen über Hardware und Software sowie der Geschichte des PC bis hin zu Fertigkeiten, die es erlauben, auch in den Tiefen der Betriebssysteme Wartungsarbeiten zu erledigen, erhält das Wissen der Schülerinnen und Schüler den allerletzten Schliff, um auch bei den noch ausständigen beiden Prüfungen zu glänzen.

LERNSTUDIO
Seit dem Schuljahr 2006/07 bieten wir das Lernstudio an. SchülerInnen, die Defizite in den Pflichtgegenständen, Probleme bei der Erledigung von Lern- und Übungsaufgaben oder mit Verbesserungen haben, beim Nachholen von Versäumtem professionelle Unterstützung brauchen oder sich für eine weiterführende Schule vorbereiten wollen, haben die Möglichkeit, jeweils von Montag bis Donnerstag nachmittags das Lernstudio zu besuchen.
Kompetente Lehrer und Lehrerinnen stehen als Lerntrainer zur Verfügung. Die SchülerInnen planen und organisieren den Besuch des Lernstudios selbständig und eigenverantwortlich und können im Rahmen des Angebots sowohl den Termin als auch den Lerntrainer auswählen.