Wir wollen eine Schule sein, in der sich alle wohl fühlen können. Deshalb ist es notwendig, sich auf Regeln des miteinander Lebens und Lernens zu einigen. Das Schulforum hat in der Sitzung vom 20.10.2004 nach intensiven Beratungen in den Klassen, unter den Lehrern, im Elternverein und in den Klassenforen folgende Grundsätze und Regeln schulischen Zusammenlebens für alle am Schulleben Beteiligten festgelegt:

· Wir üben und zeigen Toleranz.
· Wir gehen freundlich miteinander um und zeigen Verständnis und Geduld.
· Wir lehnen sowohl physische als auch psychische Gewalt ab.

Es besteht Konsens, dass bei Fehlverhalten bzw. Verstößen gegen die angeführten Grundsätze, Regeln und Verhaltensvereinbarungen in der Schule von Seiten der Schule folgende Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden:

· Gespräch
· Zurechtweisung, Ermahnung
· Eintragung ins Klassenbuch
· Schriftliche Verwarnung seitens der Schulleitung
· Mitteilung an die Eltern
· Vorladung der Erziehungsberechtigten
· Nachholen versäumter Pflichten
· aus.zeit
· Wiedergutmachung von mutwilligen und absichtlichen Zerstörungen
· Ausschluss von Schul- und schulbezogenen Veranstaltungen
bei Gefährdung anderer und/oder sich selbst

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:

Die SchülerInnen

· erscheinen regelmäßig und pünktlich zum Unterricht
· arbeiten im Unterricht aufmerksam und aktiv mit
und erledigen regelmäßig ihre Hausaufgaben
· nehmen die notwendigen Unterrichtsmittel mit
· respektieren einander und verwenden eine Sprache, die ohne unqualifizierte Äußerungen
auskommt bzw. nicht beleidigend wirkt
· entschuldigen sich bei der Lehrkraft, wenn sie etwas vergessen haben
· haben Lehreranweisungen zu befolgen
· sorgen für Sauberkeit in den Klassen und im übrigen Schulgebäude
· respektieren das Lehrpersonal und das Reinigungspersonal
· beschädigen keine Unterrichtsmittel und Einrichtungsgegenstände
· unterlassen aus hygienischen Gründen das Kaugummikauen im Schulgelände
· tragen im Haus Hausschuhe (im Turnen Turnschuhe)
· grüßen höflich
· haben im Unterricht das Handy und andere elektronische Geräte abgeschaltet
· können in entsprechender Form ihre Meinung äußern
· haben das Recht von Zeit zu Zeit ihren aktuellen Leistungsstand zu erfahren
· können Vorschläge und Stellungnahmen abgeben
· halten sich in den großen Pausen am Gang bzw. im Schulhof auf
·  dürfen weder alkoholische Getränke, noch Nikotin oder E-Zigaretten (“Sheisha”) und andere Drogen
laut Nö.Jugendgesetz zu sich nehmen
· dürfen in der Früh und während der Mittagsaufsicht die Tischtennistische benützen
· dürfen während der Unterrichtszeit das Schulgebäude ohne Erlaubnis nicht verlassen
· sind dazu bereit, wiederholt versäumte Pflichten
(Unpünktlichkeit, Nichteinhalten von Vereinbarungen, Vergessen von Hausübungen) nachzuholen,
indem zusätzlich Zeit dafür aufgewendet wird

Die LehrerInnen

· achten auf pünktlichen Unterrichtsbeginn
· behandeln ihre SchülerInnen freundlich und nehmen deren Probleme ernst
· informieren ihre SchülerInnen über ihren Leistungsstand
· setzen Lob gezielt ein
· besprechen die Verhaltensvereinbarungen mit den SchülerInnnen
· erwidern gerne den höflichen Gruß der SchülerInnen
· nehmen sich Zeit für gemeinsame Klassenaktionen/aktivitäten
· sind grundsätzlich offen für Anregungen und Unterstützung
von Eltern bei der Gestaltung des Schullebens
· planen schülerorientierten Unterricht und vermitteln Lernfreude
· informieren rechtzeitig die Erziehungsberechtigten über einen Leistungsabfall
· reagieren angemessen und unmittelbar auf Verstöße gegen die Schulordnung
und beziehen die Eltern bei der Konfliktlösung mitein

Die Erziehungsberechtigten

· statten ihre Kinder mit den erforderlichen Unterrichtsmitteln aus
· fördern die Schulgemeinschaft
· unterstützen die LehrerInnen bei der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit
· schaffen ein Umfeld, das den Kindern das Lernen erleichtert
· sind sich bewusst, dass die Haupterziehungsverantwortung bei ihnen liegt
· nehmen Möglichkeiten der Kontaktnahme (Sprechstunde, Gespräch, Elternsprechtag,
Klassenforen,…) wahr
· entschuldigen fristgerecht und in geeigneter Form das Fernbleiben ihres Kindes vom Unterricht
· melden sich bei Besuchen in der Kanzlei an
· stellen keine vorgetäuschten Rechtfertigungen für das Fernbleiben ihrer Kinder aus
· nehmen aktiv und unterstützend am Schulleben teil
· haben das Recht auf Anhörung, Abgabe von Stellungnahmen und Vorschlägen
· haben das Recht rechtzeitig vom Leistungsabfall ihrer Kinder verständigt zu werden